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Tote Amphibien an Leiteinrichtung 2017

Beobachtungen einer neuen Amphibienschutzanlage (ASA) aus Beton in Oberbayern. Nach dem Einbau der neuen Anlage musste festgestellt werden, dass junge Frösche an der Senkrechten der Leiteinrichtung-Bande festkleben und dort nach Stunden qualvoll verenden, sowie Molche an der Laufsohle vertrocknen.

Diese Veröffentlichung soll auf diesen Missstand aufmerksam machen und verhindern, dass unbemerkt Jungfrösche an Amphibien-Leiteinrichtungen verenden. Nur wenn das Problem bekannt wird, kann man entsprechend reagieren.

Dokumentieren Sie Ihre Beobachtungen

Es wird um Informationen über jegliche Kenntnis in diesem Zusammenhang gebeten. Kontrollieren Sie die Leiteinrichtung zur Wanderzeit ab Juni und dokumentieren Sie Fälle von festgeklebten Amphibien, wenn möglich mit Fotos und Zeitangabe.

Achtung: Dieses Phänomen kann nur nachts beobachtet werden. Am nächsten Morgen sind die toten Frösche von anderen Tieren weggefressen.

Ziel dieser Veröffentlichung ist es, Informationen zu erhalten. Damit soll erreicht werden, dass geeignete Leiteinrichtungen verbaut werden, bzw. bereits verbaute zweckmässig nachbehandelt werden.

Sind Ihnen Lösungansätze bekannt?

Daher folgende Fragen:

  • Wer hat schon einmal ähnliche Beobachtungen gemacht von festgeklebten Amphibien an Leiteinrichtungen?
  • Wer kann Angaben zur Hydrophobierung des Betons für den Amphibienschutz machen?
  • Gibt es andere effiziente Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung?
  • Gibt es in dieser Angelegenheit ökologische Gutachten?

 

Kontaktaufnahme bitte unter:

amphibien@t-online.de

 

Vielen Dank!

Festklebender Krötenhüpferling

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